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Mose und die Plagen 6 bis 9

Die Plagen Geschwüre, Hagel, Heuschrecken und Finsternis.
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1
Da sprach der HERR zu Mose und Aaron: „Nehmt eine Handvoll Ruß aus dem Ofen und lasst Mose ihn vor dem Pharao in die Luft werfen. Er wird zu feinem Staub über ganz Ägypten werden, und überall im Land werden sich eitrige Geschwüre an Menschen und Tieren bilden.” So nahmen sie Ruß aus dem Ofen und traten vor den Pharao. Mose warf ihn in die Luft, und es bildeten sich eitrige Geschwüre an Menschen und Tieren. Die Zauberer konnten wegen der Geschwüre, die sie und alle Ägypter hatten, nicht vor Mose stehen. Aber der HERR verhärtete das Herz des Pharao, und er hörte nicht auf Mose und Aaron. – Folie 1
2
Dann sprach der HERR zu Mose: „Streck deine Hand gen Himmel, damit Hagel über ganz Ägypten fällt – auf Menschen und Tiere und auf alles, was auf den Feldern Ägyptens wächst.” Als Mose seinen Stab gen Himmel streckte, sandte der HERR Donner und Hagel, und Blitze zuckten zur Erde.<br/>In ganz Ägypten fiel Hagel auf alles, was auf den Feldern wuchs – Menschen wie Tiere. Er vernichtete alles, was auf den Feldern wuchs, und entlaubte jeden Baum. Nur im Land Goschen, wo die Israeliten lebten, war kein Hagel. – Folie 2
3
Der Pharao rief Mose und Aaron zu sich. „Diesmal habe ich gesündigt”, sagte er zu ihnen. „Der Herr hat Recht, aber ich und mein Volk haben Unrecht. Betet zum Herrn, denn wir haben genug von Donner und Hagel. Ich werde euch ziehen lassen. Ihr müsst nicht länger bleiben.” Mose verließ den Pharao und ging aus der Stadt. Er breitete seine Hände zum Herrn aus, und Donner und Hagel hörten auf.<br/>Doch dann änderte der Pharao seine Meinung und weigerte sich, die Israeliten ziehen zu lassen. – Folie 3
4
Gott sandte Mose und Aaron zu dem Pharao und sagte: „Wenn du mein Volk nicht ziehen lässt, werde ich morgen Heuschrecken in dein Land schicken.” Die Beamten des Pharao baten ihn inständig, das Volk ziehen zu lassen. Der Pharao entschied, nur die Männer ziehen zu lassen, nicht aber die Frauen und Kinder.<br/>So streckte Mose seinen Stab über Ägypten aus, und der Herr ließ den ganzen Tag und die ganze Nacht einen Ostwind über das Land wehen. Am Morgen hatte der Wind die Heuschrecken herbeigebracht; sie fielen in ganz Ägypten ein und ließen sich in großer Zahl in allen Teilen des Landes nieder. – Folie 4
5
Der Pharao rief eilig Mose und Aaron zu sich und sprach: „Ich habe gegen den Herrn, euren Gott, und gegen euch gesündigt. Vergebt mir meine Sünde noch einmal und betet zum Herrn, eurem Gott, dass er diese tödliche Plage von mir nehme.” Mose betete, und der Herr ließ einen starken Westwind wehen, der die Heuschrecken erfasste und ins Rote Meer trug. – Folie 5
6
Der Herr sprach zu Mose: „Streck deine Hand zum Himmel aus, damit Finsternis über Ägypten hereinbricht – eine Finsternis, die man greifen kann.” Da streckte Mose seine Hand zum Himmel aus, und es herrschte drei Tage lang tiefe Finsternis über ganz Ägypten. – Folie 6
7
Drei Tage lang konnte niemand den anderen sehen oder sich bewegen. Doch alle Israeliten hatten Licht an ihren Wohnorten. – Folie 7
8
Da rief der Pharao Mose zu sich und sprach: „Geht und betet den Herrn an! Auch eure Frauen und Kinder dürfen mitkommen. Nur eure Schafe und Rinder müsst ihr zurücklassen.“ Mose erwiderte: „Auch unser Vieh muss mit uns gehen; kein Huf darf zurückbleiben.“ – Folie 8
9
Der Pharao sprach zu Mose: „Geh aus meinen Augen! Sieh zu, dass du nie wieder vor mir erscheinst! An dem Tag, an dem du mein Angesicht siehst, wirst du sterben.“<br/>„Wie du sagst“, antwortete Mose. „Ich werde nie wieder vor dir erscheinen.“ – Folie 9
10
Folie 10