Wir verwenden Cookies, um allgemeine Besucherstatistiken zu erfassen, jedoch keine personenbezogenen Daten. Datenschutzerklärung

Jona Teil 1 – Ninive oder Tarsis?

Jona läuft von Gott weg und endet im Meer.
Beigesteuert von David & Goliath (DG)
CC BY-NC-ND
Nutzung für den Unterricht erlaubt Nutzung für den UnterrichtKommerzielle Nutzung verboten Kommerzielle NutzungBearbeitete Werke verboten Bearbeitete WerkeKI-Anpassungen verboten KI-Anpassungen
1
Jona war ein Prophet Gottes. Gott sandte Jona, um sein Volk zum Gehorsam zu ermahnen. Und wenn sie sündigten, wurde Jona gesandt, um sie zur Umkehr aufzurufen, damit Gott sie nicht bestrafen musste. – Folie 1
2
Manchmal hörten die Menschen auf Gottes Botschaft, doch manchmal weigerten sie sich zu gehorchen und machten Gottes Boten das Leben schwer. – Folie 2
3
Eines Tages sprach der Herr zu Jona: „Jona, ich möchte, dass du in die große Stadt Ninive gehst, denn ihre Einwohner sind sehr gottlos. Warne sie umzukehren, sonst werde ich die Stadt zerstören.“ – Folie 3
4
Jona wollte nicht nach Ninive gehen. Die Menschen dort waren seine Feinde, und er wollte nicht, dass Gott sie rettete. Er wusste, dass sie seine Botschaft ablehnen und ihn angreifen könnten. Er wollte, dass Gott sie vernichtete. – Folie 4
5
Anstatt also auf den Herrn zu hören und nach Ninive zu gehen, bestieg Jona ein Schiff, das in die entgegengesetzte Richtung nach Tarsis fuhr. – Folie 5
6
Er wollte vor Gott fliehen und stattdessen tun, was er wollte. Jona glaubte, er könne Gott entkommen, doch sein Ungehorsam brachte ihm nur Unglück. – Folie 6
7
Kurz nach dem Ablegen setzte ein heftiger Wind ein, und ein gewaltiger Sturm drohte, das Schiff zu zerreißen. Die Menschen an Bord waren entsetzt und riefen ihre Götter an, den Sturm zu beenden. Der Sturm tobte weiter. Die Besatzung begann, Gegenstände vom Schiff ins Meer zu werfen, um es leichter zu machen. – Folie 7
8
Der Kapitän fand Jona unten im Schiff und rief: „Wie kannst du schlafen, während das Schiff sinkt? Steh auf und bete zu deinem Gott! Vielleicht rettet er uns, und wir werden nicht sterben!“ Doch der Sturm wurde immer stärker, und das Schiff drohte von den wütenden Wellen verschlungen zu werden. – Folie 8
9
Die Seeleute losten aus, um herauszufinden, wer für dieses Unglück verantwortlich war. Jonas Name wurde gezogen. Alle begannen, Jona zu befragen. „Sag uns!“, rief einer der Seeleute, „warum ist dieser schreckliche Sturm über uns gekommen? Was ist dein Beruf?“ – Folie 9
10
Jona antwortete: „Ich bin ein Hebräer und verehre den Herrn, den Gott des Himmels, der das Meer und das trockene Land geschaffen hat. Es ist meine Schuld, dass dieser gewaltige Sturm tobt, weil ich ihm nicht gehorcht habe.“ – Folie 10
11
Die verängstigten Seeleute baten Jona: „Was sollen wir tun, damit sich das Meer beruhigt?“ Jona überlegte lange. – Folie 11
12
„Nehmt mich und werft mich ins Meer”, antwortete Jona, „dann wird es sich beruhigen. Ich weiß, dass ich schuld daran bin, dass dieser schwere Sturm über euch gekommen ist.” – Folie 12
13
Die Seeleute gaben ihr Bestes, um zurück an Land zu rudern. Aber sie konnten es nicht, denn das Meer wurde noch wilder als zuvor. Da schrien sie zum Herrn: „Lass uns bitte nicht wegen dieses Mannes sterben! Bitte rechne uns nicht an, dass wir einen Unschuldigen töten!” – Folie 13
14
Da nahmen die Seeleute Jona und warfen ihn über Bord. Das tobende Meer beruhigte sich augenblicklich. Die Seeleute erkannten die Macht Gottes und fürchteten den Herrn. Sie begannen, den Herrn anzubeten und ihm Opfer darzubringen. – Folie 14
15
Ihr fragt euch vielleicht, was mit Jona geschah. Der Herr hatte einen sehr großen Fisch im Meer unter dem Schiff bereitgestellt. – Folie 15
16
Der große Fisch verschluckte Jona. Er konnte zwar atmen, war aber im Bauch des riesigen Tieres gefangen. In unserem nächsten Teil erfahren wir, was dann geschah. – Folie 16
17
Folie 17