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Jona Teil 3 – Wem gehorchst du?

Jona lernt über Gottes Vergebung.
Beigesteuert von David & Goliath (DG)
CC BY-NC-ND
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1
Jona war dankbar, denn der Herr hatte Erbarmen mit ihm. Der Herr hätte ihn für seinen Ungehorsam bestrafen und ihn im Meer sterben lassen können, doch Gott wollte Jona eine Lektion erteilen. Als Gott ihn ein zweites Mal nach Ninive rief, gehorchte er. – Folie 1
2
Jona ging durch die Straßen der großen Stadt Ninive und verkündete: „Wenn ihr nicht umkehrt von euren bösen Taten, wird Gott diese Stadt zerstören. In 40 Tagen, wenn ihr nicht umkehrt, wird Gott euch bestrafen.“ – Folie 2
3
Seine Botschaft sorgte für großes Aufsehen unter den Einwohnern von Ninive. Wer ist dieser Mann, der sagt, Gott werde uns vernichten, wenn wir nicht umkehren? Was, wenn er Recht hat? Was, wenn unsere Stadt nach 40 Tagen zerstört ist? Wie können wir gerettet werden?<br/>Sie begannen zu fasten und zu Gott zu beten. Es dauerte nicht lange, bis die Nachricht den König von Ninive erreichte. – Folie 3
4
Anstatt zornig auf Jona zu sein, legte der König sein Obergewand ab, hüllte sich, dem damaligen Brauch entsprechend, in ein grobes Tuch und setzte sich in den Staub, um Gott seine Reue zu zeigen. Der König befahl allen, nicht mehr zu essen, sich in ein Bußgewand zu hüllen und Gott um Gnade anzuflehen. Er sagte: „Lasst uns von unserem bösen Leben umkehren. Wer weiß? Vielleicht ist Gott dann nicht mehr zornig und wir werden nicht sterben.“ – Folie 4
5
Und Gott erhörte ihr Flehen. Er sah, wie das Volk begann, seinen bösen Lebenswandel zu ändern, und er sah ihren aufrichtigen Wunsch nach Umkehr. Gott hatte Erbarmen mit ihnen und beschloss, sie nicht zu bestrafen. – Folie 5
6
Als Jona sah, was geschehen war, wurde er zornig auf Gott. Anstatt sich über die Reue der Menschen zu freuen, war er verärgert. – Folie 6
7
Er tobte gegen Gott: „Genau das wollte ich vermeiden, als ich nach Tarsis floh. Ich weiß, dass du ein gütiger und barmherziger Gott bist, geduldig und voller Liebe. Du würdest ihnen eher vergeben als sie bestrafen. Nun, Herr, nimm mir doch mein Leben, es ist besser für mich zu sterben als zu leben.” Der Herr antwortete: „Jona, meinst du, es ist recht, dass du zornig bist?” – Folie 7
8
Danach ging Jona fort und setzte sich östlich der Stadt nieder, immer noch in der Hoffnung, dass Gott Ninive zerstören würde. Es war ein sehr heißer Tag, und Jona suchte einen schattigen Platz. Gott ließ eine dichte Pflanze wachsen, die über Jona emporwuchs und ihm Schatten spendete. Der Schatten dieser Pflanze war das Einzige, was Jonas Zorn besänftigte und ihn ruhig hielt. – Folie 8
9
Am nächsten Tag sandte Gott einen Wurm, der die Pflanze zerfraß, und sie starb. Als die Sonne aufging, sandte Gott einen sengenden Wind, und die Sonne brannte auf Jonas Haupt, sodass er fast ohnmächtig wurde. Das machte Jona sehr wütend. – Folie 9
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Er sagte: „Es wäre besser für mich zu sterben als zu leben.“ Aber Gott sagte zu Jona: „Ist es recht, dass du wegen der Pflanze wütend bist?“<br/>„Ja“, sagte er. „Und ich bin so wütend, dass ich mir wünsche, tot zu sein.“ – Folie 10
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Der Herr antwortete: „Du hast dich um diese Pflanze gesorgt, obwohl du sie weder gepflegt noch zum Wachsen gebracht hast. Sie ist über Nacht gewachsen und über Nacht wieder eingegangen. Sollte ich mich da nicht auch um die große Stadt Ninive sorgen, in der mehr als 120.000 Menschen leben, die nicht einmal ihre rechte von ihrer linken Hand unterscheiden können – und dazu noch viele Tiere?“ Jona war sprachlos, und Gott hatte das letzte Wort. Er hatte eine Lektion auf die härteste Art und Weise gelernt. – Folie 11
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Folie 12