Wir verwenden Cookies, um allgemeine Besucherstatistiken zu erfassen, jedoch keine personenbezogenen Daten. Datenschutzerklärung

Abram bekommt einen Sohn von Hagar

Abram versucht, Gottes Verheißung auf seine Weise zu erfüllen.
CC BY-SA
Nutzung für den Unterricht erlaubt Nutzung für den UnterrichtKommerzielle Nutzung erlaubt Kommerzielle NutzungBearbeitete Werke erlaubt Bearbeitete WerkeKI-Anpassungen erlaubt KI-Anpassungen
1
Abram hatte eine Vision und hörte, wie der Herr zu ihm sprach: „Fürchte dich nicht, Abram! Ich werde dich vor Gefahren beschirmen und dir eine große Belohnung geben.“<br/>Doch Abram antwortete: „Herr, mein Gott – was nützt mir deine Belohnung, da ich doch kinderlos bin? Mein Erbe wird an einen meiner Knechte fallen.“<br/>Gott erwiderte: „Dein eigener Sohn wird dein Erbe sein.“ – Folie 1
2
Der Herr führte ihn nach draußen und sprach: „Blicke zum Himmel empor und versuche, die Sterne zu zählen. So zahlreich wie diese werden deine Nachkommen sein.“<br/>Abram setzte sein Vertrauen auf den Herrn. Und weil er dies tat, fand er Gnade in den Augen des Herrn, der ihn annahm.<br/>Der Herr sprach weiter zu ihm: „Ich bin der Herr, der dich aus Ur in Babylonien herausführte, um dir dieses Land als dein Eigentum zu geben.“ – Folie 2
3
Doch auch nach einiger Zeit bekamen Abram und Sarai keine eigenen Kinder. Es schien, als würde Abram keinen Erben erhalten.<br/>Sarai hatte eine ägyptische Sklavin namens Hagar. So sprach sie zu Abram: „Der Herr hat mir versagt, Kinder zu bekommen. Vielleicht kann sie dir ein Kind schenken – an meiner statt.“ – Folie 3
4
Abram willigte in diesen Plan ein, und Hagar wurde schwanger. Als sie feststellte, dass sie ein Kind von Abram erwartete, wurde sie hochmütig und blickte auf Sarai herab, die keine Kinder bekommen konnte. – Folie 4
5
Sarai sprach zu Abram: „Es ist deine Schuld, dass Hagar mich nun verachtet! Ich habe sie dir überlassen, doch seit sie weiß, dass sie schwanger ist, blickt sie voller Verachtung auf mich herab. Der Herr richte nun darüber, wer von uns im Recht ist – du oder ich!“<br/>Abram antwortete: „Nun gut, sie steht in deiner Gewalt. Tue mit ihr, wie es dir beliebt.“ Daraufhin behandelte Sarai Hagar so grausam, dass diese davonlief. – Folie 5
6
Hagar floh über den Wüstenweg in Richtung Schur und ruhte in ihrer Not an einem Brunnen aus.<br/>Ein Engel des Herrn erschien ihr und sprach: „Hagar, woher kommst du, und wohin gehst du?“<br/>Sie antwortete: „Ich bin auf der Flucht vor meiner Herrin.“<br/>Der Engel erwiderte: „Kehre zu Sarai zurück und gehorche ihr. Ich werde dir so viele Nachkommen schenken, dass niemand sie zählen kann.“ – Folie 6
7
„Du wirst einen Sohn bekommen, und du sollst ihn Ismael nennen (was bedeutet: Gott hört). Der Herr hat deinen Hilfeschrei erhört. Doch dein Sohn wird wie ein Wildesel leben und gegen jedermann sein; und jedermann wird gegen ihn sein. Er wird getrennt von all seinen Verwandten leben.“<br/>Von dieser Zeit an nannte Hagar den Herrn: „Ein Gott, der sieht.“<br/>Und der Brunnen erhielt den neuen Namen: „Der Brunnen des Lebendigen, der mich sieht.“ – Folie 7
8
Hagar gebar Abram einen Sohn, und er nannte ihn Ismael. Abram war zu jener Zeit sechsundachtzig Jahre alt. – Folie 8
9
Ismael wuchs als Teil von Abrams Familie auf, doch Abram und Sarai hatten keine eigenen Kinder.<br/>Als Abram neunundneunzig Jahre alt war, sprach der Herr: Ich verspreche dir, dass du der Stammvater vieler Völker sein wirst. Dein Name soll nicht länger Abram lauten, sondern Abraham (was „Stammvater vieler Völker“ bedeutet). Du wirst so viele Nachkommen haben, dass sie zu ganzen Völkern heranwachsen und einige von ihnen Könige werden. Du sollst deine Frau nicht länger Sarai nennen. Von nun an lautet ihr Name Sara (was im Hebräischen ähnlich wie „Stammutter vieler Völker“ klingt). Ich werde dir durch sie einen Sohn schenken, und sie wird zur Mutter von Völkern und Königen werden.” – Folie 9
10
Abraham verneigte sich tief, sodass sein Gesicht den Boden berührte. Doch er begann zu lachen, als er bei sich dachte: „Kann ein Mann noch ein Kind zeugen, wenn er hundert Jahre alt ist? Kann Sara mit neunzig Jahren noch ein Kind bekommen?“<br/>Er fragte Gott: „Warum lässt du nicht einfach Ismael meinen Erben sein?“<br/>Doch Gott erwiderte: „Nein. Deine Frau Sara wird dir einen Sohn gebären, und du sollst ihn Isaak nennen. Ich werde meine Verheißungen dir, Isaak und seinen Nachkommen gegenüber für immer halten. Es ist ein ewiger Bund.<br/>Auch deine Bitte bezüglich Ismael habe ich gehört. Darum werde ich ihn segnen und ihm viele Kinder und zahlreiche Nachkommen schenken.“ – Folie 10
11
Folie 11